Defender Ender – MER Trophy Meta Analyse

Hallo, driemster hier mit ein paar Gedanken zum aktuellen Meta bzw. dazu, welche Schiffe man als Rebell zur Zeit gut ins Feld führen kann.
Als Einstieg in meine Vorstellung dazu, welche Schiffe gut geeignet sind, um im aktuellen Meta zu bestehen, will ich zuerst erörtern, was das Imperium und der Abschaum zur Zeit ins Feld führen. Als Ausgangsbasis für meine Überlegungen nehme ich die Mos Eisley Trophy, die aufgrund ihrer Größe und der vielen Top-Spieler einigermaßen aussagekräftig sein sollte.

statistik

Das Imperium
Schaut man sich an welche Staffeln bei den imperialen Spielern auf der MER-Trophy geflogen wurde, erkennt man, dass es aktuell zwei typische Zusammenstellungen gibt.
Da wäre zum einen die Kombination aus Shuttle, Imperator Palpatine als Crew und verschiedenen Assen und zum anderen verschiedene Kombinationen von Defendern bzw. Defendern und imperialen Assen. Beide Ansätze zeichnen sich dadurch aus, dass man viele grüne Würfel gegen sich hat und bei deren Versagen der Imperator oder Ausweichen-Marker weiteren Schaden verhindern können.

Der Abschaum
Bei den Schmugglern zeigt sich, dass die vormals beliebten drei Jumpmaster nach der letzten FAQ-Änderung gänzlich von der Bildfläche verschwunden sind. Nach der letzten Welle neuer Schiffe erfreut sich beim Abschaum offenbar Fenn Rau in Kombination mit Palob oder Manaroo sowie Attani Mindlink einiger Beliebtheit. Darüber hinaus zeigt sich auch Dengaroo, also die Kombination von Dengar und Manaroo, als äußerst stark im aktuellen Meta. Anders als beim Imperium liegen hier die Stärken in der Offensive, da Fenn Rau viele rote Würfel zur Verfügung haben kann bzw. Dengaroo den Gegner dazu zwingen kann, seine grünen Würfel neu zu würfeln.

Die Rebellen
Da wir nun eine ungefähre Ahnung davon haben, welche gegnerischen Staffeln uns über den Weg laufen können, will ich vorstellen, welche Möglichkeiten sich den Rebellen bieten.

Der Autoblaster ist eine gute Möglichkeit, um den allgegenwärtigen imperialen Assen oder Defendern Schaden zuzufügen. Will man seine Taktik voll darauf ausrichten mit Autoblastern möglichst viel Schaden beim Gegner anzurichten, bietet es sich an zwei VCX-100 und einen Y-Wing damit auszurüsten. In meinen bisherigen Testspielen hat sich allerdings gezeigt, dass die Liste gegen Defender zu viel Zeit benötigt, um Schaden anzurichten und man selbst schneller erledigt wird. Da sowohl die VCX als auch der Y-Wing keine bzw. einen grünen Würfel haben, ist die Liste generell anfällig gegen hohen Schaden oder viele Angriffe. Bisher nicht testen konnte ich gegen Dengaroo, gegen die ich mir aber realistische Chancen ausrechne, da vor allem die VCX viel Schaden einstecken und austeilen kann.

Eine weitere Möglichkeit, um vor allem imperiale Staffeln und Protektorats-Jäger wie Fenn Rau unter Druck zu setzen ist das Connor-Netz, das bei den Rebellen vornehmlich durch den K-Wing ausgeliefert wird. Im Gegensatz zum Y-Wing bietet dieser dank verbessertem Slam die Beweglichkeit sich aus einer sicheren oder unerwarteten Position dem Gegner zu nähern. Neben den starken allgemeinen Eigenschaften des Connor-Netzes erlaubt es Sabine Wren zwei statt einem Schaden zuzuteilen. Letzeres ist wiederum gegen Schiffe mit wenig Hüllenpunkten besonders gut.

Eine weitere gute Möglichkeit gegen Defender ist die Lenkrakete, die ebenfalls gut vom K-Wing eingesetzt werden kann. In dieser Kombination wäre es auch gut denkbar, Miranda Doni als Pilotin zu wählen, da sie mit ihrer Pilotenfähigkeit einen weiteren Angriffswürfel einsetzen kann! Da ich meinen K-Wing irgendwie verlegt habe, konnte ich zuletzt keine Tests mit dem Connor-Netz oder der Lenkrakete durchführen, aber Spieler wie sune haben auf der DM und auch bei der MER-Trophy gezeigt, dass der K-Wing eine starke Waffe im aktuellen Meta ist!

Dadurch, dass Triple Jumpmaster aktuell nicht mehr gespielt werden, können die Rebellen wieder Stresslisten basierend auf R3-A2 in die Schlacht schicken. Neben den verschwundenen Jumpmastern begünstigt auch der neue Arc die Rückkehr der Stresslisten, da dieser im Gegensatz zum Y-Wing nach hinten feuern kann und interessante Pilotenfähigkeiten mitbringt. Bezogen auf die oben genannten Meta-Listen sind Stresslisten in der Regel gut geeignet, um fragile Schiffe in Bedrängnis zu bringen, die sich auf viele Token oder Aktionen verlassen. Dies betrifft natürlich besonders imperiale Asse und Scum-Listen mit Fenn Rau, aber wenn man es schafft Manaroo zu stressen, bekommt auch Dengaroo schnell Probleme. Auch hier konnte ich zuletzt keine Testspiele machen, aber meine bisherigen Erfahrungen mit Stresslisten waren in der Regel positiv.

Rebellen-Listen
Nachdem wir nun also ein paar Asse im Ärmel der Rebellen besprochen haben, kommen wir nun zu Listen-Ideen. Ich denke, dass wir im aktuellen Meta mit Dengaroo, Assen und Defendern eine gute Mischung aus allen oben genannten Möglichkeiten erreichen müssen, um auf den kommenden Turnieren oben mitspielen zu können.
Die Ergebnisse der MER-Trophy bestätigen diese Einschätzung, da die zwei bestplatzierten Spieler der Rebellen viele der oben genannten Punkte genutzt haben. Während sune mit einem K-Wing Connor-Netze verteilte und damit auf Platz 4 landete, setzte Fasekel seine Gegner mit R3-A2 in einem Arc unter Stress und gab ihnen mit Miranda Doni und Lenkraketen den Rest. Die Kombination aus Stress, Regeneration und Lenkraketen brachte Fasekel am Ende den zweiten Platz ein. Darüber hinaus landete Loken durch seine Flugkünste und zwei regenerierende Arcs mit R2-D2 bzw. R5-P9 auf einem guten zehnten Platz – auch Regeneration scheint im aktuellen Meta wieder ein gutes Mittel zu sein. Die Listen aller Teilnehmer findet ihr dank smiling-bandit, der mir freundlicherweise gestattet hat seine Vorarbeit zu nutzen, hier.

Also Leute, ich hoffe mein Blog-Beitrag hat euch gefallen und vielleicht auch die ein oder andere Inspiration gegeben.  Ich für meinen Teil bin jetzt erst recht vom K-Wing überzeugt und mache mich nochmal auf die Suche nach meinem verschollenen Exemplar…

2 Gedanken zu „Defender Ender – MER Trophy Meta Analyse“

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